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Vor etwa zehn Tagen begann ich meine Vorbereitung auf den läuferischen Wiedereinstieg – mit Krafttraining. Dank meiner ausgeprägten muskulären Dysbalancen zwischen den beiden Beinachsen, die sich über die vergangenen Monate wegen des Weiterlaufens mit dauerhaft entzündetem Zeh entwickelt haben, gibt es hier einiges zu tun, bevor es wieder auf die Laufstrecke gehen kann. So ist es auch kein Wunder, dass es heute bereits meine sechste Einheit (jeweils zwischen 30 und 50 Minuten) binnen der wenigen Tage war. – Man tut eben, was man kann. Und freut sich umso mehr, wenn es unmittelbar anschlägt.

Im Laufe meiner läuferischen Entwicklung hat sich meine Einstellung bezüglich Kraft- und allgemeinem Athletiktraining gewaltig verändert. Mittlerweile bin ich der Auffassung, dass es für gesundes Laufen trotz hoher Umfänge etwa eine Kraft-/Athletikeinheit pro zwei bis drei Laufeinheiten benötigt, um dem „Verschleiß“ an sich selbst – zumindest demjenigen, dem eine läuferische Ursache zugrunde liegt – entgegenzuwirken. So wundert es dann auch nicht, dass ich inzwischen ein kleines Arsenal an hilfreichen Tools, mit denen sich äußerst effektiv trainieren lässt, ohne auf ein Fitnessstudio angewiesen zu sein, angelegt habe.

Dies kommt mir in der jetzigen Situation zu gute und ist sicherlich auch für den ein oder anderen neben mir interessant. Daher nun auf die Schnelle ein paar Eindrücke von den Werkzeugen meiner Wahl:

Der "Gymstick": zwei Theraband-Tubes befestigt an einer stabilen, gepolsterten Stange. Klingt harmlos, kann aber ganz schön anstrengen etwa als dynamischer Hantelersatz oder in unzählig vielen Variationen zur Rumpfkräftigung (z.B. in Kombination mit Ausfallschritten, Rotationsbewegungen, usw.).

Der „Gymstick“: zwei Theraband-Tubes befestigt an einer stabilen, gepolsterten Stange. Klingt harmlos, kann aber ganz schön anstrengen etwa als dynamischer Hantelersatz oder in unzählig vielen Variationen zur asymmetrischen Rumpfkräftigung (z.B. in Kombination mit Ausfallschritten, Rotationsbewegungen, usw.).

Der Medizinball: Nicht zu leicht und nicht zu schwer sollte er sein. Man kann mit ihm dank der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ganze Einheiten füllen oder ihn als Bestandteil in komplexere Übungen integrieren. – In der Schule verhasst, inzwischen aber sehr geschätzt.

Der Medizinball: Nicht zu leicht und nicht zu schwer sollte er sein. Man kann mit ihm dank der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ganze Einheiten füllen oder ihn als Bestandteil in komplexere Übungen integrieren. – In der Schule verhasst, inzwischen aber sehr geschätzt.

"Airex Balance Pad Elite": Zur Schulung des Gleichgewichts und zum Trainieren der Fußmuskulatur gibt es kaum etwas besseres. Man kann sich besonders in Kombination mit einem Medizinball wunderbar fordern.

„Airex Balance Pad Elite“: Zur Schulung des Gleichgewichts und zum Trainieren der Fußmuskulatur gibt es kaum etwas besseres. Man kann sich besonders in Kombination mit einem Medizinball wunderbar fordern – oder einfach nur herrlich weich darauf stehen.

Gymnastikmatte und Deuserband: Nicht nur für "Active Isolated Flexibility" Übungen ist das Band gut, es kann auch prima an einem festen Gegenstand befestigt werden und so als elastischer Schlingentrainer (professionelle Version: 4D Pro Reaction Trainer) verwendet werden.

Gymnastikmatte und Deuserband: Nicht nur für „Active Isolated Flexibility“ Übungen ist das Band gut, es kann auch prima an einem festen Gegenstand befestigt werden und so als elastischer Schlingentrainer (professionelle Version: 4D Pro Reaction Trainer) verwendet werden.

Theraband, Blackroll und Igelball: Wie beim Deuserband gilt auch hier, dass man diese Helfer nicht nur zur Regeneration einsetzen kann. Therabänder verschiedener Stärken eigenen sich wunderbar zur behutsamen Kräftigung der Arme und Beine. – Die Blackroll gibt es in verschiedensten Größen und Härtegraden. Mit jeder

Theraband, Blackroll und Igelball: Wie beim Deuserband gilt auch hier, dass man diese Helfer nicht nur zur Regeneration einsetzen kann. Therabänder verschiedener Stärken eigenen sich wunderbar zur behutsamen Kräftigung der Arme und Beine. – Die Blackroll gibt es in verschiedensten Größen und Härtegraden. Mit jeder „Rollsession“ trainiert man zudem Arme und Rumpfmuskulatur.

Gymnastikball "TOGU Powerball Premium ABS": Dieser Ball besitzt eine besonders stabile Hülle, damit man mit dem gesamten Körpergewicht auf dem Ball stehen und balancieren kann, ohne dass dieser Gefahr läuft zu platzen. – Außerdem ein geeignetes Tool zur Kräftigung der vorder- und rückseitigen Rumpfmuskulatur.

Gymnastikball „TOGU Powerball Premium“: Dieser Ball besitzt eine besonders stabile Hülle, damit man mit dem gesamten Körpergewicht auf dem Ball stehen und balancieren kann, ohne dass dieser Gefahr läuft zu platzen. – Außerdem ein geeignetes Tool zur Kräftigung der vorder- und rückseitigen Rumpfmuskulatur sowie der Oberschenkelmuskulatur.

Welche Bedeutung hat für euch Kraft-, Athletik- oder Alternativtraining? Welche Helferlein könnt ihr empfehlen?

Dominik

2 Kommentare

  1. Tja, welche Bedeutung hat für mich Athletiktraining? Ganz klar: eine zu geringe – im Winter läuft es immer recht gut, aber so bald es hell und warm wird, geht bei mir nichts mehr. Dieses Jahr klappt es trotz gesteigertem Umfang recht gut … aber das schlechte Gewissen sitzt mir regelmässig auf der Schulter!

  2. Din

    Wie Daniel wird im Sommer etwas weniger Zeit damit gefüllt, aber vergessen ist es nicht. Die Grundlagen setze ich im Winter oder der Nebensaison, aber habe es regelmäßig zum Erhalt mit im Trainingsplan eingebaut. Seit einigen Jahren hat sich das bei mir bewährt und seit ich es intensiv mit im Programm habe, hat sich vieles positiv verändert. Nicht nur das Laufgefühl, der Laufstil, sondern auch das Sitzen und Stehen im Alltag. Generell wird Athletik vollkommen unterschätzt meiner Meinung nach. Auch von Nichtläufern.

    Da fällt mir auch direkt noch ein, dass ich meinen Igelball seit einiger Zeit wirklich sehr vermisse. Irgendwie ist er mir tatsächlich abhanden gekommen. Vielleicht in einem Zug oder Flieger vergessen?

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