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Streckenscouting im Fichtelgebirge

Mal schauen ob das Fichtelgebirge noch steht… Ich mache es kurz: ja! Und ich habe gestern die Gelegenheit genutzt, zum ersten Mal post-OP wieder sportlich auf beiden Beinen unterwegs zu sein. Zwar war es kein Laufen, nicht einmal Jogging, sondern vielmehr zügiges Wandern, aber ich bin auf dem Weg zurück. Der wird zwar noch sehr weit sein, wie mir mein Polar V800 heute attestierte, aber der erste Schritt ist getan. Unter dem Strich darf ich mir 19 Kilometer mit +/- 775 Höhenmetern in 2:59 h mit einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 148 – das ist normalerweise mein Dauerlaufpuls – und maximal sogar bei 185 Schlägen pro Minute auf dem Rückweg hoch zum Ochsenkopfgipfel notieren.

Doch die gestrige Einheit habe ich auch genutzt, um fotografische Eindrücke von Abschnitten des kommenden Fichtel-Trail 30k am 14. September (einige Plätze sind noch verfügbar!) zu sammeln und eventuell derzeit unbegehbare Wegstücke (wie leider den oberen Weg von der Platte hinüber zum Seehaus) im Voraus von der Streckenplanung ausschließen zu können. Ohne weiter zu erzählen, lasse ich nun eine unvollständige Bildauswahl – denn etwas Potential zur Überraschung der Teilnehmer soll auch weiterhin bestehen bleiben – für sich sprechen.

Nach nur 200 Metern auf Asphalt geht es steil und technisch fordernd den Ochsenkopf hoch. Kein Scherz: Ein anderes Schild verweist auf eine "bequeme" Alternativroute.

Nach nur 200 Metern auf Asphalt geht es steil und technisch fordernd den Ochsenkopf hoch. Kein Scherz: Ein anderes Schild verweist auf eine „bequeme“ Alternativroute.

…der eher harmlose Abschnitt zu Beginn des Aufstiegs.

…der eher harmlose Abschnitt zu Beginn des Aufstiegs.

Der "ganz bequeme Weg" wäre allerdings die Seilbahn gewesen.

Der „ganz bequeme Weg“ wäre allerdings die Seilbahn gewesen.

Die Flora stimmt schon mal auf das ein, was noch kommen soll: ein buntes Pflanzenmeer auf kargem Fels.

Die Flora stimmt schon mal auf das ein, was noch kommen soll: ein buntes Pflanzenmeer auf kargem Fels.

Auf dem Ochsenkopfgipfel angelangt – und gegebenenfalls auf dem Asenturm einen ersten Rundblick erhascht – weisen einem Schilder den weg zur Weißmainquelle, an der wir beim Fichtel-Trail aber erst nach ca. 24 Kilometern vorbeikommen werden.

Auf dem Ochsenkopfgipfel angelangt – und gegebenenfalls auf dem Asenturm einen ersten Rundblick erhascht – weisen einem Schilder den weg zur Weißmainquelle, an der wir beim Fichtel-Trail aber erst nach ca. 24 Kilometern vorbeikommen werden.

Am Wegrand Beeren aller Art: Heidelbeeren und Himbeeren begleiten einen über die Hälfte der Distanz.

Am Wegrand Beeren aller Art: Heidelbeeren und Himbeeren begleiten einen über die Hälfte der Distanz.

Daneben gibt es auch ein bunteres Blütenmeer an Hahnenfußgewächsen, Orchideen und schier endlosen Johanniskrautfeldern am Wegrand zu bestaunen.

Daneben gibt es auch ein bunteres Blütenmeer an Hahnenfußgewächsen, Orchideen und schier endlosen Johanniskrautfeldern am Wegrand zu bestaunen.

Die Weißmainquelle an der "sanfteren" Ochsenkopfseite.

Die Weißmainquelle an der „sanfteren“ Ochsenkopfseite.

Von der Aussichtsplattform auf dem Weißmainfelsen kann man bereits den Schneeberg erblicken.

Von der Aussichtsplattform auf dem Weißmainfelsen kann man bereits den Schneeberg erblicken.

Wieder im Tal angelangt betreten wir einen hölzernen Pfad, der das Fichtelseemoor durchzieht.

Wieder im Tal angelangt betreten wir einen hölzernen Pfad, der das Fichtelseemoor durchzieht.

Der sehr individuenarme Fichtelsee mit einem niedrigen pH von 4,2 ist gerade einmal 16 Meter tief und wirkt wie eine gigantische schwarze Spiegelfläche.

Der sehr individuenarme Fichtelsee mit einem niedrigen pH von 4,2 ist gerade einmal 16 Meter tief und wirkt wie eine gigantische schwarze Spiegelfläche.

Stöcke und Trainingscomputer durften bei meinem Wiedereinstieg natürlich nicht fehlen.

Stöcke und Trainingscomputer durften bei meinem Wiedereinstieg natürlich nicht fehlen.

Kurz vorm Hotel am Fichtelsee zweigt der Seehaussteig ab, der 200 Höhenmeter hinauf zur nächsten Verpflegungsmöglichkeit führt.

Kurz vorm Hotel am Fichtelsee zweigt der Seehaussteig ab, der 200 Höhenmeter hinauf zur nächsten Verpflegungsmöglichkeit führt.

Abwechslungsreich geht es immer steiler hinauf.

Abwechslungsreich geht es immer steiler hinauf.

Am Wegrand die sonst eher aus den Alpen bekannten Steinpyramiden, die einige Wanderer geschichtet haben.

Am Wegrand die sonst eher aus den Alpen bekannten Steinpyramiden, die einige Wanderer geschichtet haben.

Vom Seehaus aus führt der Weg weiter in Richtung Nußhardt. Die letzten 300 Meter bis dahin werden dann auch technisch fordernd.

Vom Seehaus aus führt der Weg weiter in Richtung Nußhardt. Die letzten 300 Meter bis dahin werden dann auch technisch fordernd.

Auf den Nußhardtgipfel selbst kann man als Läufer/Wanderer leider nicht aufsteigen, aber…

Auf den Nußhardtgipfel selbst kann man als Läufer/Wanderer leider nicht aufsteigen, aber…

…auf die benachbarte Aussichtsplattform schon! Von oben erwartet die Teilnehmer des Fichtel-Trail 30k zumindest bei klarer Sicht ein atemberaubender Rundblick – der im Winter bei ordentlich Schneeauflage jedoch noch schöner ist.

…auf die benachbarte Aussichtsplattform schon! Von oben erwartet die Teilnehmer des Fichtel-Trail 30k zumindest bei klarer Sicht ein atemberaubender Rundblick – der im Winter bei ordentlich Schneeauflage jedoch noch schöner ist.

Stets gute Beine und vielleicht bis demnächst!

Dominik

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