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Streckenscouting in der Hessischen Rhön

Die Pfade für den Fichtel-Trail (14.09.) habe ich im Alleingang ausgekundschaftet, dieses Mal habe ich mich in Begleitung ins Laufrevier des zweiten Hometrails begeben: Daniela und Gerson Kircher navigierten mit mir über die verschiedensten Pfade der Hessischen Rhön. …und mussten die ein oder andere fotografische Einlage über sich ergehen lassen. Darüber waren sie jedoch nicht ganz unglücklich, denn ich war nach gerade einmal vier Läufen – die wenigen Speedhikes nicht mitgezählt – seit Wiedereinstieg post OP heute ziemlich gut drauf und fühlte mich besonders auf den technisch anspruchsvolleren Abschnitten erstaunlich wohl. Die Füße sind flink und so hielt ich schon unterwegs überzeugt fest: Das vergangene Jahr war trotz der gesundheitsbedingt abgesagten Höhepunkte dennoch ein äußerst lehrreiches und darum ganz und gar nicht vertanes.

Nun möchte ich aber nicht viel Schwafeln und die Bilder vom heutigen Streckenscouting für sich sprechen lassen. Viel Spaß dabei und hoffentlich bis zu einem persönlichen Treffen am 21.09. in der Hessischen Rhön! (Anmeldung über das Kontaktformular oder über die Rubrik „Hometrails„)

Die ersten Schritte sind bereits eine Herausforderung: Daniela hat schon über 100 Höhenmeter in den Beinen und es geht weiter hinauf auf den Pferdskopf – im Hintergrund die Eube, über die wir später absteigen werden.

Die ersten Schritte sind bereits eine Herausforderung: Daniela hat schon über 100 Höhenmeter in den Beinen und es geht weiter hinauf auf den Pferdskopf – im Hintergrund die Eube, über die wir später absteigen werden.

Gerson folgt dicht dahinter.

Gerson folgt dicht dahinter.

Den Pferdskopf im Hintergrund überlaufen geht es weiter hinauf bis zum höchsten Punkt Hessens.

Den Pferdskopf im Hintergrund überlaufen geht es weiter hinauf bis zum höchsten Punkt Hessens.

Zuvor schweifen wir noch schnell am Fliegerdenkmal der Wasserkuppe vorbei.

Zuvor schweifen wir noch schnell am Fliegerdenkmal der Wasserkuppe vorbei.

…und genießen einen kurzen Blick in Richtung Milseburggipfel.

…und genießen einen kurzen Blick in Richtung Milseburggipfel.

Weiter geht es hinauf zum Radom.

Weiter geht es hinauf zum Radom.

…über nicht ganz einfaches Geläuf.

…über nicht ganz einfaches Geläuf

Die Kugel stets im Blick

Die Kugel stets im Blick

Einige Kilometer weiter heißt es: "Schweben!", denn die Trails am Schafstein erfordern höchste Aufmerksamkeit.

Einige Kilometer weiter heißt es: „Schweben!“, denn die Trails am Schafstein erfordern höchste Aufmerksamkeit.

Das vulkanische Geröllfeld vom Aussichtspunkt des Schafsteins aus gesehen

Das vulkanische Geröllfeld vom Aussichtspunkt des Schafsteins aus gesehen

…und das Kegelspiel-Panorama

…und das Kegelspiel-Panorama

Über flowige und nicht immer ganz einfaches Geläuf gelangen wir zum Einstiegspunkt des Moorpfads.

Über flowiges und nicht immer ganz einfaches Geläuf gelangen wir zum Einstiegspunkt des Moorpfads.

Die ersten Herbstzeitlosen sind bereits Mitte August zu finden.

Die ersten Herbstzeitlosen sind bereits Mitte August zu finden.

Vorbei am Baumfriedhof geht es weiter zu den am dichtesten bewachsenen Pfaden auf dem Weg zum Roten Moor.

Vorbei am Baumfriedhof geht es weiter zu den am dichtesten bewachsenen Pfaden auf dem Weg zum Roten Moor.

Der Einstieg

Der Einstieg

"Wer ist hier eigentlich eingezäunt?" – Vermutlich eher wir Läufer, so schmal ist der Pfad zwischen den Weiden.

„Wer ist hier eigentlich eingezäunt?“ – Vermutlich eher wir Läufer, so schmal ist der Pfad zwischen den Weideflächen.

Unter dem dichten Gras, welches über den schmalen Pfad ragt, verbirgt sich so mancher Stein. Und auch nicht wenige Brennnesseln ragen ab und an auf den Weg (Empfehlung: lange Socken oder lange Hose).

Unter dem dichten Gras, welches über den schmalen Pfad ragt, verbirgt sich so mancher Stein. Und auch nicht wenige Brennnesseln ragen ab und an auf den Weg (Empfehlung: lange Socken oder lange Hose).

Fast am Haus am Roten Moor, von dem im Winter die Langlaufloipen abzweigen, angelangt, folgen wir nun wieder festeren, aber schmalen Pfaden. Hier kann man auch mal Tempo machen.

Fast am Haus am Roten Moor, von dem im Winter die Langlaufloipen abzweigen, angelangt, folgen wir nun wieder festeren, aber schmalen Pfaden. Hier kann man auch mal Tempo machen.

Kontrastprogramm zum bisher Erlebten

Kontrastprogramm zum bisher Erlebten

Daniela gefällt es!

Daniela gefällt es!

Gerson am Eingang zum Lehrpfad des Roten Moors

Gerson am Eingang zum Lehrpfad des Roten Moors

Weiter geht es über bei Nässe rutschige Bretter.

Weiter geht es über bei Nässe rutschige Bretter.

…einmal quer durchs Rote Moor

…einmal quer durchs Rote Moor

Den Bretterweg verlassen geht es nun wieder zurück in Richtung Wasserkuppe.

Den Bretterweg verlassen geht es nun wieder zurück in Richtung Wasserkuppe.

Im unteren Teil des Aufstiegs von der Ostseite aus erwartet uns wieder ein anspruchsvolleres Geläuf. Weiter geht es vorbei an Fulda-Quelle und Gipfel hinüber zur Eube.

Im unteren Teil des Aufstiegs von der Ostseite aus erwartet uns wieder ein anspruchsvolleres Geläuf. Weiter geht es vorbei an Fulda-Quelle und Gipfel hinüber zur Eube.

Nach einem weiteren wunderschönen Singletrail geht es steil hinab zurück zum Startpunkt am Guckaisee.

Nach einem weiteren wunderschönen Singletrail geht es steil hinab zurück zum Startpunkt am Guckaisee.

Jetzt kann man entweder nach ca. 25,5 Kilometern und etwa 760 Höhenmetern aussteigen und wie Daniela die Verpflegung genießen oder noch die Bergsprint-Challenge angehen: Fünf weitere Kilometer von der Rückseite auf den Pferdskopf und halsbrecherisch den Anfangsanstieg hinab!

Jetzt kann man entweder nach ca. 25,5 Kilometern und etwa 760 Höhenmetern aussteigen und wie Daniela die Verpflegung genießen oder noch die Bergsprint-Challenge angehen: fünf weitere Kilometer von der Rückseite auf den Pferdskopf und halsbrecherisch den Anfangsanstieg hinab!

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