Archiv des Monats “Oktober 2014

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Streckenscouting „Lange Rhön“ (hometrails)

Die Vorbereitung für die nächste Runde der hometrails ist angelaufen. Damit die Strecken nicht nur auf dem Bildschirm eine gute Figur machen, bedeutet das für mich: Raus in die Natur und Streckenoptimierung im Feldversuch betreiben. Nichts tue ich natürlich lieber als das!

Die Herausforderung bei diesem Mal war es, eine Strecke auszukundschaften, die zumindest in großen Teilen sommer- und wintertauglich ist. Und das ist gar nicht so einfach, wie man zunächst glauben mag, denn einige Zentimeter Schneeauflage machen ungeeignete Trails schnell zu Knochenbrechern oder zumindest zu Knöchelverdrehern. Kurz und gut: Die neue Strecke steht und ein paar erste Eindrücke möchte ich euch nicht vorenthalten. Eventuell sieht man sich ja dann zur gemeinsamen, aktiven Streckenbesichtigung. Infos folgen demnächst!

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Take-Home Message

Die vergangene Saison war für mich Neuland in vielerlei Hinsicht. Zu nennen sind nicht weniger als eine einschneidende, sportliche Neuorientierung, die damit einhergehenden Ambitionen und Partnerschaften und schließlich im Juli auch meine erste ambulante Operation – leider an meinem Fuß, was das Laufen nicht unbedingt begünstigte.

Es lief in diesem Frühjahr und Sommer nicht wirklich rund. Bei einem Rückblick finde ich in meinem Trainingsplan nur vier Wochen, in denen ich die angestrebten Umfänge und Trainingsinhalte abreißen konnte. Davon dreimal mit dem Vermerk: Schmerzen. – Nein, das ist nicht der Sport, den ich so liebe, der mich über so manches Schlagloch im Alltag hinwegkommen lässt. Dieser „Sport“ glich vielmehr einer körperlichen und geistigen Folter.

Und das lag nicht an meiner Neuorientierung: Glücklicher könnte ich mit dem Entschluss, von der topfebenen Tartanbahn und dem Straßenlauf Abschied zu nehmen, kaum sein. Ich vermisse wirklich nichts davon. Nicht die Art der Herausforderung und auch nicht die verstörend angespannte Atmosphäre vor dem Start und das häufig belanglose Miteinander im Anschluss, bei dem sich ein Teil über die neue persönliche Bestzeit so überbordend freut, dass sich der andere Teil am liebsten im nächsten Erdloch verkriechen möchte und für das restliche Wochenende und manchmal auch noch in der kommenden Arbeitswoche zu echten Miesepetern mutiert. Das ist nämlich der Sport, den ich gar nicht liebe. Das Laufen soll Freude bereiten und keine Selbstkasteiung sein.

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