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Streckenscouting „Lange Rhön“ (hometrails)

Die Vorbereitung für die nächste Runde der hometrails ist angelaufen. Damit die Strecken nicht nur auf dem Bildschirm eine gute Figur machen, bedeutet das für mich: Raus in die Natur und Streckenoptimierung im Feldversuch betreiben. Nichts tue ich natürlich lieber als das!

Die Herausforderung bei diesem Mal war es, eine Strecke auszukundschaften, die zumindest in großen Teilen sommer- und wintertauglich ist. Und das ist gar nicht so einfach, wie man zunächst glauben mag, denn einige Zentimeter Schneeauflage machen ungeeignete Trails schnell zu Knochenbrechern oder zumindest zu Knöchelverdrehern. Kurz und gut: Die neue Strecke steht und ein paar erste Eindrücke möchte ich euch nicht vorenthalten. Eventuell sieht man sich ja dann zur gemeinsamen, aktiven Streckenbesichtigung. Infos folgen demnächst!

Auf Bretterstegen durch das Schwarze Moor

Auf Bretterstegen durch das Schwarze Moor

Die Füße sollten dabei besser auf dem Pfad bleiben, denn unter den Füßen geht es womöglich ziemlich wild zu.

Die Füße sollten dabei besser auf dem Pfad bleiben, denn unter den Füßen geht es womöglich ziemlich wild zu.

Die prachtvolle Herbststimmung machte auch vor dem Moor keinen Halt.

Die prachtvolle Herbststimmung machte auch vor dem Moor keinen Halt.

Der Himmel spiegelte sich in den dunklen Moorseen.

Der Himmel spiegelte sich in den dunklen Moorseen.

Der Blick vom Aussichtsturm machte Lust auf mehr.

Der Blick vom Aussichtsturm machte Lust auf mehr.

15 Meter über dem Moorpfad thront eine Aussichtsplattform mit Infos zu den umliegenden Rhöngipfeln.

15 Meter über dem Moorpfad thront eine Aussichtsplattform mit Infos zu den umliegenden Rhöngipfeln.

Multikulturell ging es kurz nach dem Verlassen des Moorrundwegs zu: das Dreiländereck.

Multikulturell ging es kurz nach dem Verlassen des Moorrundwegs zu: das Dreiländereck.

Unweit davon wartete eine – wie bereits vom ersten Rhöntrail (Schafsteine) bekannte – Basaltsteinpassage durch ein kurzes Waldstück. Anschließend stürzte ich mich in einen Downhill, der mich mitten über eine Kuhweide führte. Und ja, das ist tatsächlich ein ausgeschriebener Wanderweg und ein bisschen wie in den Alpen.

Unweit davon wartete eine – wie bereits vom ersten Rhöntrail (Schafsteine) bekannte – Basaltsteinpassage durch ein kurzes Waldstück. Anschließend stürzte ich mich in einen Downhill, der mich mitten über eine Kuhweide führte. Und ja, das ist tatsächlich ein ausgeschriebener Wanderweg und ein bisschen wie in den Alpen.

Die Landschaft öffnete sich und es wurde mir schnell klar, warum man die Hochebene als "Lange Rhön" bezeichnet.

Die Landschaft öffnete sich und es wurde mir schnell klar, warum man die Hochebene als „Lange Rhön“ bezeichnet.

Neben einer Weidefläche mit den berühmten Rhönschafen (schwarzer Kopf, heller Körper) führte der Weg weiter in Richtung Heidelstein, der auf ca. 918 Metern über dem Meer die Wanderer in Scharen anzieht. Auf diesem Abschnitt des Trails war allerdings nicht viel los – nur einen Mountainbiker aus Meinigen habe ich knapp unterhalb der Abzweigung angetroffen.

Neben einer Weidefläche mit den berühmten Rhönschafen (schwarzer Kopf, heller Körper) führte der Weg weiter in Richtung Heidelstein, der auf ca. 918 Metern über dem Meer die Wanderer in Scharen anzieht. Auf diesem Abschnitt des Trails war allerdings nicht viel los – nur einen Mountainbiker aus Meinigen habe ich knapp unterhalb der Abzweigung angetroffen.

Die Rhönschafe genossen den schönen Herbsttag mindestens genauso wie ich.

Die Rhönschafe genossen den schönen Herbsttag mindestens genauso wie ich.

Nach dem Abstecher zum besagten Heidelsteingipfel, einem langen, rasanten Downhill über weiche Wiesen und einem Besuch des Basaltsees ging es weiter hinab ins Tal zur Thüringer Hütte. Hier waberte dicker Nebel, wo vor wenigen Sekunden und nur weniger Meter oberhalb noch Sonne pur angesagt war.

Nach dem Abstecher zum besagten Heidelsteingipfel, einem langen, rasanten Downhill über weiche Wiesen und einem Besuch des Basaltsees ging es weiter hinab ins Tal zur Thüringer Hütte. Hier waberte dicker Nebel, wo vor wenigen Sekunden und nur weniger Meter oberhalb noch Sonne pur angesagt war.

Nebel und Sonne umspielten sich.

Nebel und Sonne umspielten sich.

Auch kurz darauf auf dem Weg zum Eisgraben wurde ich von atemberaubenden Lichtspielen begleitet.

Auch kurz darauf auf dem Weg zum Eisgraben wurde ich von atemberaubenden Lichtspielen begleitet.

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