Kommentare 2

Photoshooting „Pferdskopf Skyrace“ / On my way to UTLW

Am 23. April war es schließlich so weit: Das mit langem Anlauf von Marius Holler (auf Facebook) und mir geplante Photoshooting am Pferdskopf nahm Gestalt an. Spontan begleitete mich als zweiter sportlich-aktiver Part Sportics Junior-Talent Niklas Roth, der für ihn ungewohntes Terrain betrat, ist seine Wettkampfstrecke doch eigentlich auf der Tartanbahn beheimatet. Doch auch am eher schroffen Pferdskopf fand er Gefallen und machte sich hervorragend vor der Linse von Marius. Was dabei herumgekommen ist, gibt es nach einiger Wartezeit nun hier zu bewundern – als Appetizer für alle in der Rhön beheimateten Läufer, sich an ihrem wundervollen „Hausberg“ mal selbst zu versuchen!

Auftakt des dreistündigen Photoshootings mit Fotograf Marius Holler am Pferdskopf

Auftakt des dreistündigen Photoshootings mit Fotograf Marius Holler am Pferdskopf

Sportics Junior-Talent Niklas auf für ihn ungewohnten Pfaden, ist er doch eigentlich auf dem 400-Meter-Rund zuhause.

Sportics Junior-Talent Niklas auf für ihn ungewohnten Pfaden, ist er doch eigentlich auf dem 400-Meter-Rund zuhause.

Knorrige Buchenäste ranken sich über unseren Köpfen, der felsige Untergrund gibt den Takt vor.

Knorrige Buchenäste ranken sich über unseren Köpfen, der felsige Untergrund gibt den Takt vor.

Ein paar Meter abseits der Skyrace-Strecke unterhalb der Nebenkuppe verlaufen schmale Pfade entlang dem Basaltsteinfeld des Pferdskopfes.

Ein paar Meter abseits der Skyrace-Strecke unterhalb der Nebenkuppe verlaufen schmale Pfade entlang dem Basaltsteinfeld des Pferdskopfes.

…von dort aus gelangt man seitlich der Kuppe zurück zur eigentlichen Strecke.

…von dort aus gelangt man seitlich der Kuppe zurück zur eigentlichen Strecke.

Der steile Schlussanstieg mit seinen unzähligen Stufen verlangt dem Skyracer nochmals alles ab. – Niklas war hier kaum zu Bremsen und jagte wie aufgezogen wiederholt hinauf und hinunter.

Der steile Schlussanstieg mit seinen unzähligen Stufen verlangt dem Skyracer nochmals alles ab. – Niklas war hier kaum zu Bremsen und jagte wie aufgezogen wiederholt hinauf und hinunter.

Hier kann man viel Zeit liegen lassen, aber auch gewinnen – insofern man denn noch genügend Kraft in den Beinen hat.

Hier kann man viel Zeit liegen lassen, aber auch gewinnen – insofern man denn noch genügend Kraft in den Beinen hat.

Abseits des Pferdskopfes war ich natürlich auch weiterhin sehr aktiv. Nicht nur habe ich am 1. Mai meinen Dienst als Studienreferendar angetreten, sondern auch in meiner Vorbereitung auf den Ultra Trail Lamer Winkel – „König vom Bayerwald“ war ich weiterhin recht fleißig. So stand am vorletzten Samstag mein erster Trainingslauf über eine Ultradistanz an: Auf 43 Kilometern mit +/-1400 Höhenmetern führten mich schmale Singletrails und wenig breite Wege durch die Rhön (Route: Ziegelhof – Grabenhöfchen – Enzianhütte – Wanderparkplatz Abtsroda – Wasserkuppe – Schafstein – eine Runde durchs Rote Moor – Fulda-Quelle – Eube – Pferdskopf – über die Wasserkuppe parallel zum Hinweg zurück über die Steinwand zum Ziegelhof). Egal ob Verpflegung, Wahl der Ausrüstung oder Orientierung an den Zeitvorgaben, die ich mir zur groben Einschätzung zuvor eingeprägt hatte – alles passte, so dass ich nach nur 3 Stunden und 28 Minuten wieder am Start- und Zielpunkt eintraf. Beim UTLW erwarten mich nun weitere zehn Kilometer und etwa 1100-1200 zusätzliche Höhenmeter. Ganz sicher wird das mit der gemeldeten Konkurrenz eine große Herausforderung für mich, aber ich weiß auch, dass ich so gut wie noch nie zuvor vorbereitet bin. Und das möchte ich auch gern zeigen!

Sieben Tage nach diesem längsten Lauf meiner Vorbereitung konnte ich schon mal im Ansatz zeigen, dass meine Form stimmt: Auf der elf Kilometer langen und mit +210/-150 Höhenmetern anspruchsvollen Rhön-Super-Cup-Strecke in Motten lief ich die schnellste Zeit eines Starters seit 2007 und konnte mir den Tagessieg sichern, ohne meine Grenzen auszuloten. 2013 gewann ich dort ebenfalls – zwei Wochen, nachdem man mich auf meinem Fahrrad „abgeschossen“ und mir somit die Bahnsaison verdorben hatte –, war aber über 1 1/2 Minuten langsamer als in diesem Jahr. In Kombination mit dem geglückten, langen Vorbereitungslauf ein wahrer Grund zur Freude! …von meinem großformatigen Foto in der regionalen Print-Presse ganz abgesehen. – Es läuft derzeit auf scheinbar allen Distanzen.

Siegerehrung beim RSC in Motten

Siegerehrung beim RSC in Motten

Nun jedoch beginnt die schwierigste Phase der gesamten Vorbereitung, in der es gilt, nicht mehr zu übertreiben, sich zu erholen, den richtigen Punkt zwischen Anspannung und Entspannung zu finden. Morgen steht der letzte längere Lauf auf dem Plan. Dann sind es nur noch 14 Tage bis zu meinem Wettkampfdebüt auf der Ultradistanz. Lange 14 Tage.

2 Kommentare

  1. wow, geniale Bilder!

    Die Vorbereitung läuft echt super.
    Weiterhin viel Erfolg und alles Gute beim UTLW.
    Ich werde die Ergebnisse im Auge behalten 😉

    Lass es krachen

    Viele Grüße aus den Bergen

  2. Tolle Landschaft, tolle Bilder. Besonders das, wo Ihr zwei auf dne Felsen steht, ist super stimmungsvoll. Und der Treppenlauf unterm Gipfel ist eine sehr schöne Laufstudie.
    Gruß aus Reichenhall

Schreibe eine Antwort