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Das war 2016!

Puh, was für ein Jahr! Viel Stress und wenig Schlaf einerseits – viel Spaß und sportliche wie berufliche Erfolge andererseits. Achterbahnfahren im echten Leben, so lässt sich dieses Jahr wohl rückblickend beschreiben.

Mein Referendariat hat reichlich Zeit und Nerven gekostet, mir aber auch zahlreiche schöne Momente beschert. Zumeist waren das Momente mit meinen Schülerinnen und Schülern, zuletzt aber auch ein zu meiner großen Freude gelungener Examenstag sowohl in puncto Ergebnis als auch hinsichtlich der allgemeinen Atmosphäre unter allen Beteiligten. Nun bin ich also ein „vollwertiger Lehrer“ und bereit für neue Aufgaben und Herausforderungen – nur eben, nach sieben Jahren, mal ohne bei jedem Handgriff und Gedanken von Prüfern bewertet zu werden.
Vorausgegangen ist natürlich entsprechend viel Arbeit in den Tagen bzw. Wochen zuvor: eine Woche lang jeden Tag nur vier Stunden Schlaf, morgens früh raus, Unterricht, KEIN Sport. Laufen und Radfahren wären ohnehin wenig sinnvoll gewesen, war mein Körper mit dem Vorprüfungsstress doch genug belastet. Umso mehr freue ich mich nun über das derzeitige Mehr an Zeit und mein hervorragendes Körpergedächtnis, das es mir schon wieder ermöglicht, bergauf und bergab zu laufen wie zuvor.

Doch neben dieser sehr nahen sportlichen und beruflichen Vergangenheit gab es in diesem Jahr noch weiteres Erfreuliches auf sportlicher Seite zu berichten: Bei meinem einzigen geplanten Wettkampf in diesem Jahr, dem Blåmann Vertical in Tromsø, konnte ich auf den 12. Gesamtplatz laufen und zudem vor Emilie Forsberg und den anderen starken Frauen landen. Gar nicht so einfach, wenn man bei einem Rennen im Rahmen der Skyrunner World Vertical Series am Start ist.
Vorausgegangen sind zehn Trainingswochen mit insgesamt +/-25.000 Höhenmetern, die ich „nebenbei“ an Wasserkuppe und Milseburg in der heimischen Rhön sowie abschließend Mitte Juli in drei Tagen in Antholz gesammelt habe. – Nach Antholz kehrte ich bereits zwei Tage nach dem Abstecher in den arktischen Norden zurück, zum ersten Mal nicht allein. Mit Anke und Markus hatte ich ausdauernde und willensstarke Begleiter an meiner Seite, mit denen ich Tag für Tag Höhenmeter sammeln und auch mir bis dahin unbekannte Wege auf der österreichischen Seite der Rieserferner Ahrn entdecken konnte.

2015 2016
Laufen 2.767 km / 75.870 Hm 2.700 km / 82.514 Hm
Radfahren 2.304 km / 26.530 Hm 1.372 km / 21.740 Hm
Trainingsumfänge der Jahre 2015 und 2016 im Vergleich: Höhenmeter im Fokus

Doch die Rieserfernergruppe hält auch weiterhin Herausforderungen für mich bereit, weshalb ich wohl auch im Sommer 2017 wieder dort zu finden sein werde. …und vielleicht gesellt sich auch endlich der Gran Paradiso hinzu, der schon seit vier Jahren auf meinem Wunschzettel steht.

In diesem Sinne: Auf ein herausforderndes Jahr 2017!

PS: In den vergangenen Jahren erreichten mich wiederholt Anfragen bezüglich einer rat- und tatkräftigen Unterstützung meinerseits in der Rolle als Coach. – Während meiner Ausbildungsphase musste ich bislang abwinken… Ab Januar 2017 kann ich nun jedoch endlich interessierten Läuferinnen und Läufern eine individuelle Betreuung anbieten! Nähere Infos gibt es auf Nachfrage z.B. via Kontaktformular!

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