Alle Artikel in der Kategorie “Alternativtraining

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Was unterm Strich bleibt und wie es weitergeht

Stürmische, turbulente Zeiten standen die letzten Wochen aus sportlicher Sicht ins Haus: ein fiebriger Infekt pünktlich zum ersten Saisonhöhepunkt, vier Tage des läuferischen Wiederauferstehens und dann nach zehn Monaten der Komplikationslosigkeit ein Nagelsporn am im Juli letzten Jahres operierten Zeh.
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Heimat

Ist sie dort, wo man sich zuhause fühlt?
Ist sie nicht aber auch dort, wo man sich manchmal fremd fühlt?

Sie ist doch in erster Linie dort, wo man etwas fühlt.
Die klirrende Kälte des eisigen Windes, die wohlige Wärme der langsam am Horizont verschwindenden Sonne
Die Einsamkeit auf dem Gipfel und auch die Vorfreude auf die Rückkehr aus eben dieser Einsamkeit

Heimat ist all das – vor allem aber die Freiheit, das zu tun, was man liebt.

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Ein Lebenszeichen

Den Masterabschluss in der Tasche, die Bewerbung für meine weitere berufliche Laufbahn fast auf dem Weg und im Hintergrund am Werkeln an vielen kleinen und großen Dingen, die meine Aufmerksamkeit fordern. In den vergangenen Wochen hat sich vieles verändert. Ganz nebenbei bin ich auch wieder offizieller Bürger meiner Heimatregion. Trainingstechnisch blieben durch Abschlussarbeit, Umzug und allem, was noch dazu gehörte, zwar die großen Umfänge in diesem Herbst aus, aber um meine Grundlagenausdauer ist es trotz alledem dank etlicher längerer Dauerläufe am Wochenende und dem erheblich leichter fallenden Training in der Gruppe werktags recht gut bestellt. Auf jegliches Tempotraining habe ich bislang verzichtet – von sehr kurzen Bergsprints und Steigerungen mal abgesehen. Kein Wunder also, dass es mir an Tempoausdauer und Spurtvermögen noch fehlt.
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Back to Business

Vor etwa zehn Tagen begann ich meine Vorbereitung auf den läuferischen Wiedereinstieg – mit Krafttraining. Dank meiner ausgeprägten muskulären Dysbalancen zwischen den beiden Beinachsen, die sich über die vergangenen Monate wegen des Weiterlaufens mit dauerhaft entzündetem Zeh entwickelt haben, gibt es hier einiges zu tun, bevor es wieder auf die Laufstrecke gehen kann. So ist es auch kein Wunder, dass es heute bereits meine sechste Einheit (jeweils zwischen 30 und 50 Minuten) binnen der wenigen Tage war. – Man tut eben, was man kann. Und freut sich umso mehr, wenn es unmittelbar anschlägt.

Im Laufe meiner läuferischen Entwicklung hat sich meine Einstellung bezüglich Kraft- und allgemeinem Athletiktraining gewaltig verändert. Mittlerweile bin ich der Auffassung, dass es für gesundes Laufen trotz hoher Umfänge etwa eine Kraft-/Athletikeinheit pro zwei bis drei Laufeinheiten benötigt, um dem „Verschleiß“ an sich selbst – zumindest demjenigen, dem eine läuferische Ursache zugrunde liegt – entgegenzuwirken. So wundert es dann auch nicht, dass ich inzwischen ein kleines Arsenal an hilfreichen Tools, mit denen sich äußerst effektiv trainieren lässt, ohne auf ein Fitnessstudio angewiesen zu sein, angelegt habe.

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