Alle Artikel in der Kategorie “Klettern

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Erstens kommt es anders…

„Die Gipfel der zahlreichen 3000-er der Rieserfernergruppe sind wieder erreichbar“, schrieb ich noch euphorisch in meinem Ausblick auf die Sommerpläne. …wie ich mich doch irren konnte. Zwar herrschten angenehme Laufbedingungen in Südtirol, doch oberhalb von 2500 Metern hingen zumeist dichte Wolken in den Gipfeln, sodass mir der Aufstieg „auf die Riesen“ verwehrt blieb. Ausnahme: der Tag direkt vor meinem Wettkampf – der übrigens nicht derjenige war, für den ich mich zunächst entschieden hatte.
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2018 – eine Zwischenbilanz / Sommerpläne

Wie die Zeit vergeht: Mein erstes Schuljahr an der Lichtbergschule ist nun bereits Geschichte und auch aus sportlicher Sicht nimmt der lange Anlauf auf den Sommer nun ein Ende. Wenn einem nicht gerade die Kombination aus Zeit und räumlicher Nähe zur Verfügung steht, um in den Wintermonaten auf Tourenski umzusteigen, muss man sich Jahr für Jahr wieder und wieder in reichlich Geduld üben, bis die hohen Lagen der Alpen zu Fuß zugänglich werden.
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Tromsø Skyrace 2015

Mit Polar, meinem Ausrüster, ins Polargebiet – klingt kitschig, war es aber ganz und gar nicht. Reisechaos. Wetterchaos. Wettkampfchaos.
Irgendwie hatte ich mir das Wochenende in Tromsø doch ziemlich anders ausgemalt: Ankunft in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, Sonnenschein und 15 °C, eine Platzierung unter den besten 25 bis 30 Teilnehmern am Sonntag beim Hamperokken Skyrace (45 km, +/-4400 Hm), welches in diesem Jahr Teil der Skyrunner World Series (Ultra-Distanz) ist. Nur so viel: Es hat alles nicht funktioniert.
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Wenn die Sonne wieder scheint – ein Kurztrip über die Alpen (Teil 2)

Am Sonntagmorgen verließen wir das Gebiet rund um die Drei Zinnen und fuhren in Richtung Südwesten zur Sellagruppe, deren bekanntester und höchster Gipfel der Piz Boè (3152 m) ist, welcher im Juli jeden Jahres im Rahmen des „Dolomites Skyrace“ von Läufern aus der ganzen Welt erklommen wird. Mein Vater und ich hatten uns aber den Pisciadù-Klettersteig vorgenommen, der zu den schönsten Klettersteigen der Dolomiten und darüber hinaus zählt. Etwas mehr als 700 Drahtseil-gesicherte Höhenmeter lagen vor uns.
Von einem Parkplatz zwischen Corvara und Grödner Joch führte ein kurzer Zustieg zum Einstieg, der vom kräftigen Regen des Vorabends noch nass und dementsprechend etwas rutschig war. Nach einer kurzen Kletterpassage folgte ein kurzes Stück Wanderweg bis zu einem Wasserfall. Von dort aus stiegen wir in den langen Teil den Exnerturm hinauf ein.

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