Alle Artikel mit dem Schlagwort “alternativtraining

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Was unterm Strich bleibt und wie es weitergeht

Stürmische, turbulente Zeiten standen die letzten Wochen aus sportlicher Sicht ins Haus: ein fiebriger Infekt pünktlich zum ersten Saisonhöhepunkt, vier Tage des läuferischen Wiederauferstehens und dann nach zehn Monaten der Komplikationslosigkeit ein Nagelsporn am im Juli letzten Jahres operierten Zeh.
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Ein Lebenszeichen

Den Masterabschluss in der Tasche, die Bewerbung für meine weitere berufliche Laufbahn fast auf dem Weg und im Hintergrund am Werkeln an vielen kleinen und großen Dingen, die meine Aufmerksamkeit fordern. In den vergangenen Wochen hat sich vieles verändert. Ganz nebenbei bin ich auch wieder offizieller Bürger meiner Heimatregion. Trainingstechnisch blieben durch Abschlussarbeit, Umzug und allem, was noch dazu gehörte, zwar die großen Umfänge in diesem Herbst aus, aber um meine Grundlagenausdauer ist es trotz alledem dank etlicher längerer Dauerläufe am Wochenende und dem erheblich leichter fallenden Training in der Gruppe werktags recht gut bestellt. Auf jegliches Tempotraining habe ich bislang verzichtet – von sehr kurzen Bergsprints und Steigerungen mal abgesehen. Kein Wunder also, dass es mir an Tempoausdauer und Spurtvermögen noch fehlt.
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Wenn die Sonne wieder scheint – ein Kurztrip über die Alpen (Teil 2)

Am Sonntagmorgen verließen wir das Gebiet rund um die Drei Zinnen und fuhren in Richtung Südwesten zur Sellagruppe, deren bekanntester und höchster Gipfel der Piz Boè (3152 m) ist, welcher im Juli jeden Jahres im Rahmen des „Dolomites Skyrace“ von Läufern aus der ganzen Welt erklommen wird. Mein Vater und ich hatten uns aber den Pisciadù-Klettersteig vorgenommen, der zu den schönsten Klettersteigen der Dolomiten und darüber hinaus zählt. Etwas mehr als 700 Drahtseil-gesicherte Höhenmeter lagen vor uns.
Von einem Parkplatz zwischen Corvara und Grödner Joch führte ein kurzer Zustieg zum Einstieg, der vom kräftigen Regen des Vorabends noch nass und dementsprechend etwas rutschig war. Nach einer kurzen Kletterpassage folgte ein kurzes Stück Wanderweg bis zu einem Wasserfall. Von dort aus stiegen wir in den langen Teil den Exnerturm hinauf ein.

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Wenn die Sonne wieder scheint – ein Kurztrip über die Alpen (Teil 1)

Dieser Sommer ließ zumindest hier in Bayreuth in Sachen Wetter und insbesondere Sonnenschein deutlich zu wünschen übrig. Vor diesem Hintergrund erscheint es schon fast logisch, dass mein Körper auch nicht mitspielen wollte. – So auch wieder für acht Tage seit vorletztem Dienstag: Seither schmerzte ein Sehnenansatz an meiner linken Fußaußenkante und machte sämtliches Lauftraining unmöglich. Aber anstatt mich wieder einmal in allen Farben des Regenbogens zu ärgern, freute ich mich auf das aus heutiger Sicht zurückliegende Wochenende.

Von Freitagnachmittag bis einschließlich Montag fuhr ich zusammen mit meinem Vater nach Südtirol, um gemeinsam einige Klettersteige zu begehen und am Samstag bei der finalen Etappe des Transalpine Runs (TAR), bei dem ich ursprünglich teilnehmen wollte und auch schon gemeldet war, an der Strecke sowie am Abend dabei zu sein.

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Back to Business

Vor etwa zehn Tagen begann ich meine Vorbereitung auf den läuferischen Wiedereinstieg – mit Krafttraining. Dank meiner ausgeprägten muskulären Dysbalancen zwischen den beiden Beinachsen, die sich über die vergangenen Monate wegen des Weiterlaufens mit dauerhaft entzündetem Zeh entwickelt haben, gibt es hier einiges zu tun, bevor es wieder auf die Laufstrecke gehen kann. So ist es auch kein Wunder, dass es heute bereits meine sechste Einheit (jeweils zwischen 30 und 50 Minuten) binnen der wenigen Tage war. – Man tut eben, was man kann. Und freut sich umso mehr, wenn es unmittelbar anschlägt.

Im Laufe meiner läuferischen Entwicklung hat sich meine Einstellung bezüglich Kraft- und allgemeinem Athletiktraining gewaltig verändert. Mittlerweile bin ich der Auffassung, dass es für gesundes Laufen trotz hoher Umfänge etwa eine Kraft-/Athletikeinheit pro zwei bis drei Laufeinheiten benötigt, um dem „Verschleiß“ an sich selbst – zumindest demjenigen, dem eine läuferische Ursache zugrunde liegt – entgegenzuwirken. So wundert es dann auch nicht, dass ich inzwischen ein kleines Arsenal an hilfreichen Tools, mit denen sich äußerst effektiv trainieren lässt, ohne auf ein Fitnessstudio angewiesen zu sein, angelegt habe.

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